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Der
Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis
callidryas) bewohnt die Regenwälder Mittelamerikas.
Er ist ein ausgesprochener Baumkronenbewohner, der nur nach
ergiebigen Regenfällen und zur Fortpflanzung nach unten
steigt. Deshalb findet man die Tiere auch verhältnismäßig
selten außerhalb der Regenzeiten. Nichtsdestotrotz hat der
Rotaugenlaubfrosch gute Chancen, zu den bekanntesten
Terrarientieren und beliebtesten amphibischen Photoobjekten
zu zählen, denn sein filigraner Habitus gepaart mit dem
reizvollen Äußeren machen diese Tiere einfach
unwiderstehlich! Taxonomisch zählen die Frösche innerhalb der Familie Hylidae in die Unterfamilie Phyllomedusinae, sie sind also verwandt mit den Greif- oder Makifröschen, die bis in den südamerikanischen Regenwald vordringen. Rotaugenlaubfrösche verschlafen den gesamten Tag an der Unterseite von großen Blättern . Man kann sie also nur nachts im Schein der Taschenlampe beobachten. Sie benötigen hohe Terrarien, die dicht mit robusten Pflanzen bewachsen sind. Gemäß den tropischen Vorgaben sollten im Behälter tags Temperaturen zwischen 24° bis 28°C vorherrschen. Nachts sollten die Werte auf Zimmertemperatur absinken. Die Tiere lieben keine zu hohe Luftfeuchte. Lediglich während der Regenzeit, in der sich die Tiere vermehren, steigen die Werte über 60-80% rel. LF. Die Frösche sind auf lebendige Insekten angewiesen, fressen dann aber alles, was sie überwältigen können. mehr Informationen könnt ihr im elaphe Bericht Ausgabe Heft 3 2003 nachlesen
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